INTERESSANTES AUS BREMEN




BREMERHAFEN. MODERNES ZENTRUM AN DER KÜSTE.

Bremerhaven ist 1827 als Vorhafen Bremens entstanden. Die Bremer brauchten Anfang des 19. Jahrhunderts einen Hafen am tiefen Wasser der Außenweser, weil der Fluß zunehmend versandete und die großen Schiffe jener Zeit nicht mehr bis in die Hansestadt kamen. Für 73 000 Taler kaufte der Bremer Bürgermeister Johann Smidt König Georg von Hannover das Land ab, auf dem heute Bremerhaven steht.

Der weite Himmel des Nordens. Der ewige Pulsschlag der Gezeiten. Das Kommen und Gehen der Schiffe aus allen Kontinenten der Erde. Die Betriebsamkeit der Häfen. Fremde Sprachen. Die alten Träume der Seefahrt. Positionslampen auf dem dunklen Fluß, gleißende Segel im Sonnenschein, Vögel, die ins Abendrot ziehen, das Wüten der Sturmfluten: Bilder und Signale einer Stadt am Meer. Leben in der Seestadt Bremerhaven. Seit jeher gehören die Hafenstädte zu den farbigsten und lebendigsten Orten eines Landes. Auch wenn die Romantik der sieben Meere inzwischen in vielen Bereichen durch Sachlichkeit ersetzt worden ist, bleibt die Faszination, der geheime Zauber, den die Welt der Schifffahrt immer noch ausstrahlt.

Bremerhaven hat unter den Häfen der Erde einen guten Namen. Das heißt auch: die größte Stadt an der Nordseeküste hält einen hohen Standard in maritimer Technik ihrer Industrie und in der Funktionalität in ihren Schaltzentralen des modernen Güterumschlags. Denn es gilt, sich in einer harten internationalen Konkurrenz zu behaupten.

Die achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts brachten eine neue Entwicklung: Bremerhaven veränderte sein Gesicht, wurde durch beispielhafte Architektur attraktiv, entwickelte zielstrebige Pläne zur Entfaltung neuer Wirtschaftskraft und zur Neugestaltung des Bereiches zwischen der Geestemündung und dem Zoo am Meer. Es gab entscheidende Impulse, aus der Hafen-, Fischerei- und Werftenstadt ein harmonisches und überregional bedeutsames Zentrum vielfältiger maritimer Industrien zu machen, dessen wirtschaftliche Zukunft gesichert ist und zudem ein Motor des Tourismus in der Region wurde. Heute stellt sich die Seestadt Bremerhaven als größte Stadt an der deutschen Nordseeküste, als größter Fischereihafen des Kontinents, einer der führenden europäischen Schiffbauplätze mit alter Tradition, als ein führender Hafen des Welthandels, als Zentrum der Forschung und vor allem auch als ein zunehmend attraktiver und leistungsfähiger werdendes Oberzentrum einer Region mit über 300 000 Einwohnern dar.

Bremerhaven ist der lebendigste Wirtschaftsstandort an der Küste: Hier sind traditionelle Gewerbe und zukunftsweisende Technologien in einer neuen, vielgestaltigen Einheit verbunden. Dabei geht es nicht nur um Lohn und Brot für die Menschen der eigenen Stadt, sondern um die Verantwortung für Arbeitsplätze vieler Menschen aus der gesamten Region weit über die Grenzen des Landes hinaus.

Bremerhaven ist eine richtige Schatztruhe für Entdecker. Im Deutschen Schifffahrtsmuseum spaziert man durch die Geschichte der Seefahrt wie durch einen spannenden Abenteuerfilm. Da liegt die Hanse-Kogge aus dem Jahr 1368 geheimnisvoll im grünen Dämmerlicht, da kann man Modelle von Ozeanriesen durch eine originalgetreue Hafenanlage steuern, da klettert man durch historische Schiffsbäuche oder staunt vor der Pracht der alten Reedereien. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum ist eine aufregende Entdeckungsreise wert.

Bremerhaven zeigt als Konzentrat das Interessanteste und Wichtigste, das die Küste zu bieten hat: So etwa die einzigartige naturgeschichtliche Sammlung der nordischen Meere und der Polargebiete im Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, und da ist, ein paar Minuten von der City entfernt, der Zoo am Meer den Bremerhavener und ihren Gästen gleichermaßen ans Herz gewachsen. Eine kleine, liebenswerte Welt für sich: ein Zoo, der sich vom Polarfuchs über die Schnee-Eule bis hin zum Vielfraß der Tierwelt der nördlichen Breiten verschrieben hat und seine Aufgabe auch in der Erhaltung bedrohter Tierarten sieht.

In Bremerhaven bestimmt das Wasser die Freizeit. Eine gewaltige Menge strahlendweißer Segel bedeckt die Wasserfläche und zieht mit Kurs Nordsee davon. Segelyachten und Motorboote aller Größen und Bauarten schippern Richtung Helgoland, verschwinden im Weserbogen oder steuern in die Welt des Wattenmeeres.

Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, braucht sich hier keine Sekunde zu langweilen. Bremerhaven ist eine sportive Stadt mit ungewöhnlich komfortabler Freizeit-Infrastruktur. Ausgedehnte Parks im Stadtgebiet sind ideal für Jogger, große Wälder im Umland und die malerische Landschaft an der Geeste laden zum Wandern, und für Radfahrer gibt es traumhafte Strecken, soweit das Auge reicht.

Bremerhaven ist eine traditionelle Hochburg des Jazz, bietet Theater, Oper, Ballet und hat eine bedeutende Kunstsammlung. Und was fast das Wichtigste ist: Die Bremerhavener sind bekannt für ihre Kultur und Geselligkeit.

 

Aufgaben

1.Bestimmen Sie die Textsorte. Welche sprachlichen Mittel werden in diesem Text eingesetzt?

2.Fertigen Sie eine gegliederte Inhaltsangabe des Textes an.

3.Sprechen Sie über die Besonderheiten einer Hafenstadt. (Sie können auch die Texte der nächsten Lektion über Hamburg miteinbeziehen)

 

 

HAMBURG

"Die Freie und Hansestadt Hamburg hat als Welthafenstadt eine ihr durch Ge­schichte und Recht zugewiesene besonde­re Aufgabe gegenüber dem deutschen Vol­ke zu erfüllen. Sie will im Geiste des Friedens eine Mittlerin zwischen allen Erdteilen und Völkern der Welt sein." Mit diesem anspruchsvollen Manifest wird die Hamburger Verfassung von 1952 eingeleitet. Hamburg möchte ein deut­sches Tor zur Welt sein und gibt damit seinem Wappen eine moderne Deutung. Es ist Deutschlands größter Seehafen und bedeutendster Außenhandelsplatz.

Hamburg ist gleichzeitig Stadt und Bundesland - ein Stadtstaat. Es hat eine Fläche von 755 Quadratkilometern - ein­schließlich einer Wasserfläche von 62 Quadratkilometern - und 1,6 Millionen Einwohner. Das Parlament heißt wie einst die Versammlung aller mitspracheberechtigten Bürger auch heute noch Bürgerschaft. Der Senat ist zugleich Landesregierung und oberstes Organ für die kommunalen Verwaltungsaufgaben. Der Präsident des Senats, der gleichzeitig der Erste Bürgermei­ster ist, hat gegenüber den Senatoren keine Richtlinienkompe­tenz. Er ist primus inter pares. Erster unter Gleichen, und noch eine andere Besonderheit gilt für hamburgische Senato­ren, Richter und Beamte: Sie sind gehalten, keine Orden anzu­nehmen.

Die hamburgische Geschichte reicht bis in das 9. Jahrhundert zurück, als zur Grenzsicherung eine Burg an der Elbe angelegt wurde. Seine Größe und Bedeutung verdankt Hamburg jedoch sei­nem Hafen und dem Handel. Es war im 13. Jahrhundert Mitbe­gründerin der deutschen Hanse und nach manchen Rückschlägen seit dem 16. Jahrhundert schließlich die erste Macht in die­sem Bund handeltreibender Städte der Nord- und Ostsee-Region.

Hamburg verstand es, sich von den Einflüssen des Kaisers und von Herrschaftsansprüchen des dänischen Königs freizuhalten. Obwohl es über hundert Kilometer von der Nordsee entfernt ist, entstand hier Deutschlands bedeutendster Seehafen. Mit der größten geschlossenen Containeranlage Europas gilt er heute als einer der schnellsten Häfen der Welt.

In Hafennähe hat sich eine vielseitige Veredelungsindustrie angesiedelt: Mühlenwerke, Gummifabriken, chemische Werke, Margarinefabriken, Ölmühlen, Konservenfabriken, Kakaoveredler und Zigarettenfabriken. Mit zahlreichen Kreditinstituten und großen Versicherungsunternehmen ist die Hansestadt auch ein national und international geschätzter Dienstlelstungs- und Bankplatz. Hamburg kann sich ferner als das bedeutendste Presse- und Medienzentrum der Bundesrepublik Deutschland be­zeichnen, und es ist mit mehr als 20 Theatern, vielen Museen, Kunstgalerien und Ausstellungen auch eine Kunstmetropole.

 

I Übungen zum Text

1.Antworten Sie auf die Fragen zum Text!

Welche Aufgabe steht vor der Freien und Hansestadt Hamburg? Was sagt die Hamburger Verfassung 1952 darüber?

Wie heißt das hamburgische Parlament?

Welche Aufgaben hat der Senat?

Welche Besonderheit gilt für hamburgische Senatoren, Richter und Beamte?

Was wissen Sie über die Geschichte Hamburgs?

Was war für die Veredelungsindustrie der Stadt entscheidend?

2.Aufgaben

Sprechen Sie über die kulturelle Bedeutung der Hansestadt Hamburg!

Sprechen Sie über die Handelsbeziehungen Deutschlands zu Russland und zu anderen Ländern!

 

II Übungen zur Grammatik

Die Hilfsverben „haben“ und „sein“ mit „zu“ und Infinitiv

1.Verwenden Sie in den folgenden Sätzen „haben“ mit „zu“!

Die Industrie muss die neuesten Erkenntnisse der Wirtschaft anwenden.

Die Eisenbahn muss 200 Waggons für den Transport der Kartoffeln bereitstellen.

Die Betriebsangehörigen müssen dem Pförtner den Betriebsausweis zeigen.

Betriebsfremde müssen dem Pförtner den Personalausweis vorlegen.

Die Studenten Schulze und Schönherr sollen pünktlich 10 Uhr zur Prüfung erscheinen.

Ich soll den Brief innerhalb von 14 Tagen beantworten.

2.Ergänzen Sie die Satzgefüge!

Die Studenten haben zu überlegen, ob.....

Ihr habt immer daran zu denken, dass.....

Wir haben zu vergleichen, ob.....

Sie haben zu entscheiden, wann.....

Sie haben darauf aufzupassen, dass.....

Sie haben zu melden, wann.....

3.Verwenden Sie in den folgenden Sätzen „sein“ mit „zu“!

a)Die Fenster müssen oft geöffnet werden.

Der Brief muss beim Pförtner abgeholt werden.

Den Bericht muss man erst prüfen.

Die Rechnung muss man gleich bezahlen.

Diesen Vorschlag muss man loben.

b)Dieses Haus soll verkauft werden.

Die Braunkohle soll in den verschiedenen Werken verarbeitet werden.

Diese beiden Größen soll man miteinander vergleichen.

Die Tabletten soll man täglich dreimal nehmen.

Die beschlossene Geldsammlung soll man sofort durchführen.

c)Dein Wunsch kann nicht erfüllt werden.

Dieses Spiel kann man nicht mehr gewinnen.

Diese alte Maschine kann man nicht mehr benutzen.

Diese Not kann man nicht mehr ertragen.

Noch einige Quadratmeter Land können verkauft werden.

4.Ergänzen Sie die Satzgefüge!

Es ist zu prüfen, ob.....

Es ist zu überlegen, ob.....

Es ist zu beweisen, dass.....

Es ist zu hoffen, dass.....

Es ist zu melden, wann.....

Es ist zu melden, wo.....

Es ist zu berichten, warum.....

Es ist zu berichten, wozu.....

5.Bilden Sie aus folgenden Beispielen neue Sätze mit „müssen“, „sollen“, „können“!

Diese Krankheit ist zu heilen.

Jede Arbeit ist gut zu machen.

Die bestellten Bücher sind abzuholen.

Diese Artikel sind heute noch zu drucken.

Seine Leistung ist anzuerkennen.

Zu diesem Thema habe ich nichts zu sagen.

Ich habe noch einen Brief zu beantworten.

Wir haben viele Fragen zu besprechen.

Der erweiterte Infinitiv mit „zu“

6.Ergänzen Sie die Sätze mit einem erweiterten Infinitiv! Verwenden Sie dabei die angegebenen Verben!

Die Humboldt-Universität lud die Mitglieder einer Delegation ein,...... (besuchen/ besichtigen/ teilnehmen).

Die Künstler strengten sich an,.... (beitragen).

Die Studenten strengten sich an,.... (sich bewähren).

Ein Bekannter versprach mir,.... (leihen).

Mir wurde gestattet,.... (teilnehmen).

7.a)Ergänzen Sie die Sätze mit einem erweiterten Infinitiv! Verwenden Sie dabei die angegebenen Verben!

Die Regierung verstand es,.... (überzeugen).

Der Ingenieur verstand es,.... (überzeugen).

Er zog es vor,.... (aufbrechen/ aufgeben).

Sie zog es vor,.... (verlassen).

b)Lernen Sie die angegebenen Wendungen mit „es“!

8.Ergänzen Sie die Sätze mit einem erweiterten Infinitiv und beachten Sie die Stellung des „zu“!

Sie freuen sich darauf,.... (besuchen können).

Er träumt davon,.... (reisen können).

Die Entwicklung neuer Maschinen trägt dazu bei,.... (erhöhen können).

Ich bin glücklich,.... (begrüßen dürfen).

Er ist daran interessiert,.... (veröffentlichen können).

9.Verwandeln Sie die Objektsätze in erweiterte Infinitive!

Er freut sich, dass er den Gästen die Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen darf.

Wir hoffen, dass wir die versprochene Ware bis Ende des Monats liefern können.

Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr die Produktion steigern können.

Wir hoffen, dass wir den Export nach Indien erweitern können.

Wir sind davon überzeugt, dass wir die Zusammenarbeit mit Deutschland entwickeln können.

10.Ergänzen Sie die Sätze mit einem erweiterten Infinitiv und beachten Sie die Stellung des „zu“!

Sie betonte,.... (gelesen haben).

Das Mädchen betonte,.... (gesehen haben).

Der Arzt erklärte,.... (untersucht haben).

Der Student erklärte,.... (gelernt haben).

Das Kind erzählte,.... (gehört haben).

Die Kinder erzählten,.... (besucht haben).

Der Konzessivsatz

11.Bilden Sie aus den Satzverbindungen mit „trotzdem“ Satzgefüge mit „obwohl“!

Das Wetter ist zwar schön, trotzdem würde ich einen Mantel mitnehmen.

Es war schon lange nach Mitternacht, trotzdem wurde nebenan noch laut musiziert.

Ich sagte, dass ich nicht kommen kann, trotzdem habt ihr gewartet.

Er fuhr mit dem Fahrrad, trotzdem traf er später als ich ein.

Er hätte bei mir wohnen können, trotzdem zog er es vor, ein Hotelzimmer zu mieten.

Ich bat ihn auf mich zu warten, trotzdem war er nach der Veranstaltung verschwunden.

Zwei Mitarbeiter waren plötzlich krank geworden, trotzdem erfüllten wir den Plan.

12.Bilden Sie Konzessivsätze! Benutzen Sie die Konjunktion „obgleich“!

Er soll wegen seines schlechten Gesundzustandes nicht rauchen. Trotzdem raucht er täglich 10 Zigaretten.

Herr Wagner soll sich viel bewegen. Trotzdem fährt er jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit.

Claudia soll sich auf die Mathematikprüfung vorbereiten. Trotzdem beschäftigt sie sich am Nachmittag nicht mit ihren Mathematikaufgaben.

Peter sollte zu Hause bleiben. Trotzdem ging er zum Training.

Rolf sollte heute an einer Arbeitsbesprechung teilnehmen. Trotzdem ist er nach Berlin gefahren.

13.Ergänzen Sie die Sätze!

Ein Verkehrspolizist zu Verkehrsteilnehmern:

Obwohl Ihnen die Straßenverkehrsordnung bekannt ist,.....

Obwohl Sie wissen, dass......

Obwohl Alkohol am Steuer streng verboten ist,.....

Obwohl hier Halteverbot ist,.....

Obwohl hier das Überholverbot ist,.....

14.Bilden Sie aus den Konzessivsätzen mit „obwohl“ Sätze mit „wenn.... auch“!

Obwohl das Medizinstudium sehr schwierig ist, möchten sehr viele junge Leute Medizin studieren.

- Wenn das Medizinstudium auch.....

Obwohl die Seminarveranstaltungen zu einer sehr ungünstigen Zeit stattfinden, nehmen immer alle Studenten daran teil.

Obwohl das Praktikum in den Kliniken nicht immer leicht ist, sehen die Studenten ein, dass es für sie unbedingt notwendig ist.

Obwohl das neue Studentenheim viel komfortabler ist, möchten viele Studenten wegen der günstigen Verkehrslage des alten Studentenheims dort bleiben.

Obwohl die Universität über eine eigene Schwimmhalle verfügt, reicht die Kapazität nicht aus, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden.

15.Setzen Sie die fehlenden Konjunktionen ein! Sind es Konzessiv- oder Konsekutivsätze?

Die erste Papierfabrik in Sachsen

.... die Stadt Sebnitz heute in der Papierherstellung keine Bedeutung mehr hat, kommt ihr aber in der Geschichte der Papierherstellung ein beachtenswerter Platz zu..... sich die kapitalkräftigen Bürger der Stadt im 19. Jahrhundert in erster Linie mit dem Handel von handgewebter Leinwand beschäftigten, suchten sie bald nach neuen Verdienstmöglichkeiten, denn die Maschinenweberei entwickelte sich in dieser Zeit immer stärker,.... sie gezwungen waren, sich nach einer neuen Erwerbsquelle umzusehen. Man hatte es damit.... eilig,.... man nicht auf die Genehmigung der sächsischen Regierung wartete, sondern gleich mit dem Bau eiener Papierfabrik begann. 1826 waren alle Bauarbeiten abgeschlossen,.... man schon 1827 mit der Produktion beginnen konnte..... die Produktion gut anlief, gab es noch viele Schwierigkeiten. Den Arbeitern fehlte anfangs jede Erfahrung,.... es oft zu Produktionsstockungen kam..... die Rohstoffbeschaffung nicht einfach war, wuchs der Betrieb ständig,.... bereits 1840 150 Arbeiter in der Fabrik beschäftigt waren..... das Leben der Arbeiter nicht leicht war, arbeiteten viele Generationen von Arbeitern in der Papierfabrik. Die Arbeiter führten viele Streiks durch,.... sich ihre Lebensbedingungen langsam verbesserten..... die Papierfabrik bis 1945 produzierte, nahm ihre Bedeutung immer mehr ab,.... die Produktion bald eingestellt wurde.

III Übungen zur Wortbildung

Zusammengesetzte Adjektive mit - voll und - seitig

1.Setzen Sie die angegebenen Adjektive im richtigen Satz ein!

a)wertvoll, ehrenvoll, kunstvoll, mühevoll, planvoll, sinnvoll

Über dem Eingang befand sich eine.... Lampe.

Ihre Hilfe ist für mich sehr.....

Bei.... Arbeit hätten Sie das Studienziel erreichen können.

Ich erhielt den... Auftrag, die ausländische Delegation zu empfangen.

Diese Arbeit ist wenig.....

In.... Arbeit gelang es, die alten Gebäude zu restaurieren.

b)vielseitig, gegenseitig, doppelseitig, einseitig

Man darf eine Sache nicht.... betrachten.

Man kann sich das Leben in Gegenwart und Zukunft nicht mehr ohne die.... verwendbaren Kunststoffe vorstellen.

Diese zwei Länder helfen sich.... bei der Entwicklung ihrer Wirtschaft.

Das Blatt, das er mir gab, war.... beschrieben.

Feminine Substantive mit dem Suffix –e

2.Bilden Sie mit dem Suffix –e feminine Substantive nach folgendem Muster:

a)von Verben b)von Adjektiven

lieben – die Liebe breit – die Breite

reisen weit

sorgen tief

fragen aber: kalt – die Kälte

bitten groß (o – ö)

pfeifen lang (a – ä)

aber: sprechen – die Sprache warm (a – ä)

helfen (e – i) nah (a – ä)

waschen (a – ä) stark (a – ä)

teilnehmen (e – a) schwach (a – ä)

abgeben (e – a) hoch (o – ö)

aufnehmen (e – a)

3.Setzen Sie feminine Substantive von folgenden Verben und Adjektiven ein!

helfen, teilnehmen, waschen, aufnehmen, abgeben, reisen, sorgen, fragen

breit, tief, hoch, kalt, lang, groß, nah, warm, schwach

Ich brauche deine.....

Meine.... liegt im Schrank.

Die.... an den Wahlen war gut.

Mit der.... des Studiums begann die schönste Zeit meines Lebens.

Vorher müssen wir die..... und die..... des Flusses feststellen.

Über die.... des Turmes fand ich keine genaue Zahl.

Wir konnten vor.... nicht arbeiten.

Erlauben Sie am Ende noch eine allgemeine.....

Über die.... des Aufenthalts in Deutschland ist mir noch nichts bekannt.

Über die.... des Denkmals konnte ich nichts erfahren.

Vor der.... des Diktats lesen Sie es noch einmal.

In der.... von Berlin verlebten wir unseren Urlaub.

Diese Blumen brauchen viel.....

Vor der Reise habe ich noch eine Menge zu tun.

Sie machte sich.... (Pl.), weil du lange nicht geschrieben hast.

Der Kranke konnte vor.... nicht aufstehen.

3.a)Nun vom Substantiv zum Verb! Wie heißen die entsprechenden Verben?

die Bürste, die Aufgabe, die Grenze, die Lehre, die Bleibe

b)Wenden Sie die gefundenen Verben in Sätzen an!

4.Schildern Sie Situationen, in denen folgende Formen vorkommen!

die allgemeine Lage, die politische Lage, die wirtschaftliche Lage;

eine günstige Lage, eine unnatürliche Lage, eine unangenehme Lage

 

IV Übungen zum Wortschatz

1 .“an“ in verschiedener Anwendung

als Präposition dient

a)zur Angabe der Richtung:

Er wurde an eine andere Schule versetzt.

Er lehnte die Leiter an den Baum.

Wir schickten ein Paket an ihn.

Ich schrieb einen Brief an meine Schwester.

b)zur Angabe der Lage, der Nähe, der Berührung:

Die Leiter lehnt am Baum.

Trier liegt an der Mosel.

c)zur Angabe des Zeitpunkts:

Das geschah an einem Wintermorgen.

Sie ist am 9. Oktober geboren.

im Substantiv

Niedersachsen besitzt vor allem im Getreide anbau eine führende Stellung.

Aller Anfang ist schwer.

Die Anlagen des Werkes nehmen eine große Fläche ein.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Heute kamen sechs Anrufe.

Dort entstanden die ersten Ansiedlungen.

Dieses Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Mein Anteil an dieser Arbeit ist nicht groß.

im Adjektiv und Adverb

Er ist ein anerkannter Fachmann.

Sie ist ziemlich anfällig für Erkältungen.

Er war angeblich verreist.

Mit diesem anspruchsvollen Manifest wird die Hamburger Verfassung von 1952 eingeleitet.

Diese Musik ist sehr anspruchslos.

Anteilmäßig ist das nicht viel.

im Verb

Er blickte sie mit großen Augen an.

Wir erkennen seine Verdienste an.

Angst fiel ihn an.

Er hat als Handelsvertreter angefangen.

Diese Fabrik fertigt nur Waren erster Qualität an.

Ich sah, dass er neue Schuhe anhatte.

Ein Päckchen ist angekommen.

Er ist glücklich zu Hause angekommen.

Eine Burg wurde zur Grenzsicherung angelegt.

Die Renten wurden angepasst. (= den Lebenshaltungskosten angeglichen).

In der Hafennähe hat sich eine vielseitige Veredelungsindustrie angesiedelt.

Schon seit der Zeit des Großen Kurfürsten hat Berlin unzählige Gelehrte und Künstler angezogen.

in der Redewendung

Die Verordnung gilt vom 3. März an.

Ich bin das von klein (von Kind, von Jugend, von Kindesbeinen) an gewöhnt.

Ab und an (gelegentlich) sehe ich ihn.

Der Motor ist an gewesen.

Kann das Licht noch ein wenig an sein? (= eingeschaltet)

2.Bilden Sie mit den angegebenen Wörtern der Wortfamilie „handeln“ Sätze!

handeln - der Händler

- die Buchhandlung

- die Handelsbeziehungen

- der Handelsplatz

- die Handelstraße

- die Handelsorganisation.

3.Das muss man wissen!

2 x zurückreichen

a)Der Zöllner reichte mir den Pass zurück. (zurückreichen = wieder zurückgeben)

b)Die Tradition reicht (bis) ins Mittelalter zurück. (zurückreichen = zu einem bestimmten Punkt in der Vergangenheit angefangen haben, entstanden sein)

3 x Macht

a)Da hört meine Macht auf. (Macht = Einfluss, Kraft)

Er missbraucht seine Macht.

b)Wer hat die Macht im Staat? (Macht = (ohne Pl.) Herrschaft von Menschen über Menschen)

c)Der Agent hatte für eine ausländische Macht gearbeitet. (Macht = politisch und wirtschaftlich einflussreicher Staat)

Bilden Sie Sätze mit verschiedenen Bedeutungen von „zurückreichen“ und „Macht“!

4.Wenden Sie folgende Formen in Sätzen an!

zur Macht kommen, die Macht übernehmen, die Macht erringen, an der Macht bleiben, die Macht in den Händen halten

5.Übersetzen Sie ins Deutsche!

1.Федеративная Республика Германии торгует со многими государствами. 2.Опасное лекарство было изъято из торговли. 3.Этой книги больше нет в продаже. 4.В последние годы ФРГ и Россия заключили новые торговые соглашения. 5.Торговые отношения между странами Евросоюза развиваются очень успешно. 6.Важнейшие торговые порты Германии – это Бремерхафен, Гамбург и Киль. 7.Международные торговые организации играют большую роль в современном мире. 8.Торговая политика является важной составной частью экономической политики государства. 9.Торговый представитель занимается посреднической деятельностью для своей фирмы или заключает сделки. 10.Они хотят совершить все, что в их власти. 11.Он бросил мяч изо всех сил. 12.Это всего лишь сила привычки. 13.Он может проявлять власть над другими людьми. 14.Тут, конечно, ты можешь употребить свою власть. 15.Советский Союз, США, Великобритания и Франция были странами-победительницами во Второй Мировой войне.

 



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