Wer wie viel zahlen muss – und wer nicht





Gebühr ist dabei freilich nicht Gebühr, zwischen den Regelungen in den einzelnen Ländern bestehen zahlreiche Unterschiede. Das beginnt bei der Höhe: In fünf der sechs Gebühren-Länder sollen die Studenten pro Semester 500 Euro zahlen – eine feste Summe, die von Bildungs- und Finanzpolitikern allerdings schon als "vorläufige Obergrenze" bezeichnet wird und sich früher oder später erhöhen dürfte. In Nordrhein-Westfalen dagegen werden vorerst "bis zu 500 Euro" fällig, also eventuell auch weniger. Das liegt in Nordrhein-Westfalen im Ermessen der Hochschulen, die hier auch selber darüber entscheiden sollen, ob sie die Gebühren überhaupt erheben. Auch dies ist eine Besonderheit, in den fünf anderen Ländern müssen die Hochschulen ihre Studenten zur Kasse bitten. Darüber hinaus enthält die nordrhein-westfälische Regelung eine skurril anmutende Besonderheit, die in der Praxis jedoch eher zu viel Streit führen und am Ende die Gerichte beschäftigen dürfte: eine "Geld-zurück-Garantie". Studenten, die zahlen, ohne dafür an ihrer Hochschulen eine bessere Ausbildung zu bekommen, sollen ihr Geld erstattet bekommen.

Unterschiedlich geregelt ist auch, wer die Gebühren zahlen soll – beziehungsweise, wer sie vor allem nicht zahlen soll. Behinderte Studenten etwa sind in allen Ländern von dem Obolus befreit. Bayern macht darüber hinaus beispielsweise bei Studenten aus kinderreichen Familien eine Ausnahme, die anderen Länder nicht. In allen Ländern müssen auch Bafög-Empfänger Gebühren zahlen, was von Kritikern als besonders unsozial bezeichnet wird. Doch auch hier gelten unterschiedliche Regelungen: Nordrhein-Westfalen, das Bafög-Bezieher anfangs ganz von den Gebühren befreien wollte, hat nun zumindest eine Obergrenze festgesetzt, die die Schulden aus Bafög und Gebühren nicht überschreiten dürfen.

Gebühren zahlen müssen nicht zuletzt die ausländischen Studenten, auch solche, die mit einem Stipendium der Regierung oder einer Mittlerorganisation ihres Heimatlandes zum Studium nach Deutschland kommen. Sie werden in den Gesetzen genauso wenig wie die Stipendiaten der deutschen Begabtenförderwerke und Studienstiftungen von dem Obolus ausgenommen. Sollte es hier Ausnahmen geben, müssten sie von den jeweiligen Hochschulen beschlossen – und anderweitig ausgeglichen werden.

Marco Finetti
ist Bildungs- und Wissenschaftskorrespondent

der Süddeutschen Zeitung mit Sitz in Bonn.

Übung 15. Woher stammt dieser Text wohl?

- aus einem Roman;

- aus einer Zeitung;

- aus einem Tagebuch.

Übung 16. Worüber informiert dieser Artikel?

- über die Studienverbände und Gewerkschaften;

- über die Studiengebühren;

- über das Problem der Studienkredite.

Übung 17. Suchen Sie im Text die Stelle, wo es sich um folgendes handelt. Übersetzen Sie diese Information.

- um die Einführung des Obolus;

- um eine "vorläufige Obergrenze";

- um die Befreiung von dem Obolus.

Übung 18. Bestimmen Sie, was falsch und richtig ist.

  Falsch Richtig
1. Bei Politikern und an den Hochschulen war die Gebühren-Freiheit immer umstritten. 2. Für viele ausländische Studenten werden Studiengebühren erhoben. 3. Die Bundesländer haben die Einführung des Obolus beschlossen. 4.Hunderttausende Hochschüler haben sich mit Studiengebühren an den Kosten ihrer akademischen Ausbildung beteiligen müssen. 5. In fünf der sechs Gebühren-Länder sollen die Studenten pro Semester 300 Euro zahlen. 6. Behinderte Studenten sind in allen Ländern von dem Obolus befreit.    

Lektion 11. Humboldt-Universität Berlin

Aktiver Wortschatz: bestehen (a;a) aus+Dat., zur Verfügung stehen (a; a), einrichten (te, t), den Namen tragen (u; a), zum Ruf beitragen (u; a), die Präsidialverfassung, der Fachstudiengang, anziehen (o; o), das Weiterbildungsstudium, die Ringvorlesungen, das Seniorenangebot, das Graduirtenkolleg, das Innovationskolleg, zuerkennen (a; a).

Übung 1. Sprechen Sie richtig phonetisch aus:

die Universität die Fakultät die Bibliothek der Präsident die Gründung die Verfügung die Weiterführung   die Naturwissenschaft die Agrarwissenschaft die Kunstwissenschaft die Geschichtswissenschaft die Sozialwissenschaft das Graduirtenkolleg das Innovationskolleg  

Übung 2. Schlagen Sie die Bedeutung der Vokabeln im Wörterbuch nach. Notieren Sie sich bei Substantiven die Genitiv- und Pluralformen, bei Verben – die Grundformen und die Rektion.

Museum Ruf Spitze Verfassung Geschichte Erfolg Weltkrieg Studiengang bestehen einrichten beitragen anbieten anziehen gründen verfügen hervorgehen

Übung 3. Analysieren Sie die folgenden zusammengesetzten Substantive und übersetzen Sie diese:

die Tierarzneischule, die Universitätsbibliothek, der Nobelpreisträger, der Weltkrieg, die Hochschulgeschichte, der Lehrbetrieb, die Präsidialverfassung, der Fachstudiengang, das Graduirtenkolleg, das Innovationskolleg.

Übung 4. Bilden Sie von folgenden Verben Substantive mit dem Suffix “ung” und übersetzen Sie sie ins Russische.

Muster: gründen - die Gründung

einrichten, verfügen, vorlesen, eröffnen, verbinden, zerstören.

Übung 5. Lesen Sie den Text "Humboldt-Universität Berlin".

Text A

Humboldt-Universität Berlin

Die Berliner Universität wurde 1810 gegründet. Bei ihrer Gründung bestand die Universität aus vier klassischen Fakultäten: Jura, Medizin, Philosophie, Theologie. Die Charite, die 1727 aus dem 1710 vor den Toren der stadt errichteten Pesthaus hervorgegangen war, wurde 1829 Medizinische Fakultät der Universität. Die 1790 eröffnete Tierarzneischule und das Museum für Naturkunde kamen hinzu. 1934 wurde die Universität um die Landwirtschaftliche Fakultät erweitert. Anfänglich stand der Universität die Königliche Bibliothek zur Verfügung. 1831 wurde eine Universitätsbibliothek eingerichtet.

Die Universität trug von 1828 bis 1945 den Namen Friedrich-Wilhelms-Universität. 29 Nobelpreisträger waren mit der Berliner Universität verbunden und trugen zu ihrem ausgezeichneten wissenschaftlichen Ruf bei.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann im Januar 1946 der Lehrbetrieb der stark zerstören Universität in zunächst sieben Fakultäten. Seit 1949 trägt die Universität den Namen der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt. Seit 1992 verfügt sie eine Präsidialverfassung. Zu dieser Zeit wurde erstmals in der Berliner Hochschulgeschichte eine Frau an der Spitze einer Universität gewählt.

Heute werden an der Humboldt-Universität 224 Fachstudiengänge angeboten. Das Magisterstudium kann in 63 verschiedenen Fächern absolviert werden. In 17 Disziplinen bestehen Diplom-Studiengänge Dolmetschen. Diese breite Palette hat über 25 000 Studierende angezogen: fast neun Prozent von ihnen kommen aus dem Ausland. Ausserdem gibt es Weiterbildungsstudien: Ring-und Öffentliche Vorlesungen sowie ein „Seniorenangebot“ der Medizinischen Fakultät.

Das Forschungsprofil umfasst alle grundlegenden Disziplinen in der Mathematik, den Naturwissenschaften, Agrarwissenschaften, Sozial-und Kulturwissenschaften. Es gibt auch zwei eigene Graduirtenkollegs (am Institut für Mathematik und am Institut für Biochemie) sowie ein Innovationskolleg Theoretische Biologie.

Die Erfolge in der Weiterführung alter Partnerschaften machen deutlich, dass der Humboldt-Universität eine wichtige Rolle in weltweiten wissenschaftlichen Dialog zuerkannt wird. Zur Zeit gibt es an der Humboldt-Universität folgende Fakultäten: Juristische, Landwirtschaftlich-Gärtnerische, Physik, Biologie, Chemie, Pharmazie, Mathematik, Informatik, Psychologie, Geographie, Elektrotechnik, Medizinische, Philisophie, Geschichtswissenschaften, Bibliothekwissenschaften, Fremdsprachliche Philologien, Germanistik, Sozialwissenschaften, Asien-und Afrikawissenschaften, Kultur-und Kunstwissenschaften, Sportwissenschaften, Theologische, Wirtschaftwissenschaftliche.

Übung 6. Was paβt zusammen? Bilden Sie Wortverbindungen. Wie kann man diese übersetzen?

die Universität die Tierarzneischule den Namen die Prasidialverfassung der Fachstudiengang zur Verfügung an der Spitze aus Fakultäten die Universitätsbibliothek die Rolle wählen verfügen stehen zuerkennen gründen anbieten eröffnen einrichten tragen bestehen

Übung 7. Geben Sie die deutschen Äquivalente für die folgenden russischen Wörter und Wortverbindungen.

Основывать университет, состоять из классических факультетов, находиться в распоряжении, способствовать научному признанию, учебный процесс, президентская конституция, специальные учебные курсы, повышение квалификации, цикл докладов по одной и той же теме, открытые лекции, ученый совет, выбрать во главу, признавать важную роль, факультет иностранной филологии, сельскохозяйственно-садоводческий факультет.

Übung 8. Lassen Sie Ihre Kommilitonen die folgenden Fragen zum Text beantworten

1. Wann wurde die Berliner Uni gegründet?

2. Aus wie viel Fakultäten bestand die Uni?

3. Wann wurde die Charite Medizinische Fakultät der Universität?

4. Was wurde 1790 eröffnet?

5. Wann wurde die Universitätsbibliothek eingerichtet?

6. Wessen Namen trug die Uni bis 1945?

7. Seit wann verfügt die Universität eine Präsidialverfassung?

8. Wie viel Fachstudiengänge werden an der Humboldt-Universität angeboten?

9. Was umfasst das Forschungsprofil?

10. Welche Fakultäten gibt es an der Humboldt-Universität?

Übung 9. Ergänzen Sie den Lückentext durch die untenstehenden Verben in richtiger Form.

Humboldt-Universität ____ bei ihrer Gründung aus vier klassischen Fakultäten. Die Charite ___1829 Medizinische Fakultät der Universität. Man ___eine Tierarzneischule. Anfänglich ___ der Universität die Königliche Bibliothek zur Verfügung. Von 1828 bis 1945___die Uni den Namen Friedrich-Wilhelms-Universität. Im Januar 1946 ___der Lehrbetrieb in sieben Fakultäten.

bestehen, werden, eröffnen, stehen, tragen, beginnen.

Übung 10. Bejahen oder verneinen Sie folgende Aussagen. Beachten Sie die Daten.

1. Die Berliner Universität wurde 1910 gegründet.

2. Die Uni bestand aus fünf Fakultäten.

3. Man eröffnete 1790 Tierarzneischule.

4. 1943 wurde die Uni um die Landwirtschaftliche Fakultat erweitert.

5. 1831 wurde eine Universitätsbibliothek eingerichtet.

6. Von 1828 bis 1954 trug die Uni den Namen Friedrich-Wilhelms-Universitat.

7. 1946 begann der Lehrbetrieb in sieben Fakultaten.

8. Seit 1990 verfügt die Uni eine Präsidialverfassung.

9. An der Humboldt-Universität werden 242 Fachstudiengänge angeboten.

10. In 17 Disziplinen bestehen Diplom-Studiengänge Dolmetschen.

Übung 11. Was können Sie über die Geschichte der Humboldt-Universität erzählen? Gebrauchen Sie folgende Wortverbindungen:

die Universität gründen, aus klassischen Fakultäten bestehen, zur Verfügung stehen, den Namen tragen, zu dem wissenschaftlichen Ruf beitragen, nach dem Ende des zweiten Weltkrieges.

Übung 12. Was wird an der Humboldt-Universität heute angeboten? Benutzen Sie dabei folgende Wörter und Ausdrücke:

224 Fachstudiengänge anbieten, das Magisterstudium, alle grundlegenden Disziplinen umfassen, das Graduirtenkolleg, das Innovationskolleg.

Übung 13. Sehen Sie den Text B durch und versuchen Sie, den Grundgedanken des Texts zu verstehen.

Text B

"Das Wunder an der Weser" – Die Universität Bremen

In gut dreißig Jahren aus dem Nichts unter die Top Ten. Internationale Experten sagen: Die Universität Bremen zählt zu den besten Hochschulen in Deutschland. Die eingeworbenen Fremdmittel machen fast ein Drittel des Haushalts aus.

"Für mich grenzt es schon an eine Sensation, dass wir zu den Universitäten bundesweit gehören, die im Exzellenzwettbewerb der deutschen Hochschulen unter die zehn Ersten gekommen sind." Das sagt der Rektor der Uni Bremen, Wilfried Müller. Mit ihm freuen sich 23.000 Studenten und zweitausend wissenschaftliche Mitarbeiter. Müllers Amtskollege Peter Hommelhoff von der ältesten Universität in Deutschland, der 1398 in Heidelberg gegründeten Ruperto-Carolina, gratuliert zum Aufstieg des "Außenseiters Bremen", einer Hochschule, die 1971 gegründet wurde. Dabei kommt die Platzierung für den Studienstandort in Norddeutschland freilich nicht unbedingt überraschend. Der einflussreiche Stifterverband hatte Bremen, die alte Kaufmannsstadt mit einem Hochseehafen für die Transatlantikschifffahrt, schon zur deutschen "Wissenschaftsstadt 2005" proklamiert, wegen der Universität als Erneuerer für die ganze Region.

In der aktuellen "Exzellenzinitiative" des Bundes und der Länder haben 168 internationale Fachjuroren mehr als siebzig Unis, alle freiwillige Bewerber, auf den Prüfstand gestellt. Es geht in dieser und einer weiteren Ausschreibungsrunde 2006/7 um insgesamt rund zwei Milliarden Euro Sondermittel zur Stärkung des Hochschulstandorts Deutschland. Neben Entwicklungskonzepten für die ganze Uni wurden in der fachlichen Ebene auch jeweils rund vierzig Graduiertenschulen und Forschungsverbünde ("Exzellenzcluster") prämiert. Mit zwei Schulen für Sozialwissenschaften und den globalen Wandel auf den Meeren ("Global change in the Marine Realm") schnitten die Bremer besser ab als viele andere, nur die Technische Universität Aachen hat mit vier Ausbildungszentren für Master und Doktoranden noch mehr. Außerdem hat die Uni Bremen sieben "Sonderforschungsbereiche" (SFBs) der Deutschen Forschungsgemeinschaft, in denen bis zu zwölf Jahren wegweisende Themen interdisziplinär behandelt werden. Ein weiteres Qualitätsmerkmal: Knapp zwölf Prozent aller Studierenden kommen aus dem Ausland, deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Mehr als hundert Nationen geben sich auf dem Campus ein Stelldichein.

Bremens Erfolg, "das Wunder an der Weser", von dem der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Ernst-Ludwig Winnacker spricht, erklärt sich natürlich mit Personen. Prägend war Jürgen Timm, von 1982 an zwanzig Jahre lang Rektor der Uni. In den ersten zehn Jahren vor ihm hatte sich die Uni in der deutschen Hochschullandschaft ziemlich isoliert, indem sie sich etwa in den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften besonders "ideologiekritisch" gab und von den anderen gerade deshalb als "ideologisiert" wahrgenommen wurde. Mit Timm kam neues Denken, eine neue Berufungspolitik ins Haus. Eine seiner großen "Einkäufe" war und ist der Meeresforscher Gerold Wefer. Er kam 1985 nach Bremen, als Dritter auf der Berufungsliste. Nummer Eins und Zwei hatten dankend abgesagt. Heute ist die Uni ein weltweit hoch geschätztes Zentrum der Meereswissenschaften. Aus einem Zweimannbetrieb entwickelte Wefer einen SFB, der seit 2001 ein nationales Forschungszentrum ist – eine größere Auszeichnung und noch mehr Geld kann die Deutsche Forschungsgemeinschaft nicht vergeben. Im selben Jahr 2001 verlieh der Stifterverband Wefer auch den "Communicator-Preis" für die allgemeinverständliche Darstellung seiner Wissenschaft.

Übung 14. Woher stammt dieser Text wohl?

- aus einem Roman;

- aus einer Zeitung;

- aus einem Tagebuch.

Übung 15. Worüber informiert dieser Artikel?

- über Studentenleben in Deutschland;

- über die Entwicklungskonzepten für die Uni;

- über Uni Bremen als die beste Hochschule in Deutschland.

Übung 16. Suchen Sie im Text die Stelle, wo es sich um folgendes handelt. Übersetzen Sie diese Information.

- um die Sondermittel zur Stärkung des Hochschulstandorts Deutschland;

- um die "Sonderforschungsbereiche" (SFBs) der Deutschen Forschungsgemeinschaft;

- um einen "Communicator-Preis" für die allgemeinverständliche Darstellung der Wissenschaft.

Übung 17. Bestimmen Sie, was falsch und richtig ist.

  Falsch Richtig
1. Die Universität Bremen zählt zu den besten Hochschulen in Deutschland. 2. 186 internationale Fachjuroren mehr als siebzig Unis haben auf den Prüfstand gestellt. 3. Es geht um rund drei Milliarden Euro Sondermittel zur Stärkung des Hochschulstandorts Deutschland. 4. Vierzig Graduiertenschulen und Forschungsverbünde wurden prämiert. 5. Die Uni Bremen hat sechs "Sonderforschungsbereiche" (SFBs) der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 6. Knapp zwölf Prozent aller Studierenden kommen aus dem Ausland. 7. Die Uni ist heute ein weltweit hoch geschätztes Zentrum der Meereswissenschaften.    

Übung 18. Was haben Sie über Universität Bremen als ein Forschungszentrum erfahren? Schreiben Sie 5-6 Thesen.

Übung 19. Vergleichen Sie die Besonderheiten des Hochschulwesens in Russland und in Deutschland. Lesen Sie folgenden Sätze. Was paβt zusammen? Kreuzen Sie an.

Die Besonderheiten des Hochschulwesens Russland Deutschland
1. Die Aufgaben der Hochschulen sind Lehre, Studium, Forschung und auch Weiterbildung.    
2. Bei der Immatrikilierung bestehen die Bewerber keine Aufnahmeprüfungen.    
3. Es gibt keinen Begriff des Studienjahres.    
4. Jedes Semester besteht aus vier oder fünf Monaten Vorlesungszeit.    
5. Man studiert in einer Studiengruppe.    
6. Es gibt kostenfreie Studienplätze und kommerziellen Gruppen.    
7. Die Studenten stellen sich den Stundenplan selbst zusammen.    
8. Es gibt einen festen Stundenplan und mehrere obligatorische Fächer.    
9. Jede Hochschule hat ihre eigene Verfassung.    
10. An der Spitze der Hochschule steht der Rektor oder der Präsident.    
11. An der Spitze der Universität stehen der Rektor und der Senat.    

Übung 20. Fassen Sie die wichtigsten Informationen über die Besonderheiten des Hochschulwesens Russlands und Deutschlands zusammen. Nennen Sie bedeutende Universitäten in jeweiligen Land.

Übung 21. Überfliegen Sie die folgenden Texte. Was für eine Information steht hier? In welchen Texten können Sie die Antwort auf die folgenden Fragen erhalten? Füllen Sie die Tabelle aus.

Fragen:

1. An welcher Universität dauert das Studium fünf Jahre und zehn Monate?

2. Welche Uni trägt den Namen von Humboldt?

3. Welche Uni hat hohe Leistungen in der Analyse und Synthese organischer Verbindungen?

4. Welche Uni hat die sogenannte “Institute”?

 

Texte:

A. Die Berliner Universität wurde 1810 gegründet. Die Uni trug von 1828 bis 1945 den Namen Friedrich-Wilhelms-Universität. 29 Nobelpreisträger waren mit der Berliner Universitat verbunden und trugen zu ihrem ausgezeichneten wissenschaftlichen Ruf bei. Seit 1949 trägt die Uni den Namen der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt. Heute werden hier 224 Fachstudiengänge angeboten. Das Forschungsprofil umfasst alle grundlegenden Disziplinen in der Mathematik, den Naturwissenschaften, Agrarwissenschaften, Sozial-und Kulturwissenschaften.

B.Die Moskauer Staatliche Technische Bauman-Universität (BMSTU) ist eine der ältesten Hochschulen unseres Landes. Sie bildet hochqualifizierte Diplomingenieure und Wissenschaftler aus. Zur Zeit hat die Uni viele Fakultäten, wo die Studenten in verschiedenen Fachrichtungen wie Gerätenbau, Maschinenbau und Raketenbau ausgebildet werden. In den ersten drei Studienjahren erhalten die Studenten eine allgemeintechnische und allgemeinwissenschaftliche Ausbildung. Im dritten Studienjahr beginnt das Studium der Spezialfacher. Das Studium an der Uni dauert fünf Jahre und zehn Monate.

C. Die Uni zu Köln gehört mit den Universitäten Berlin und München zu den gröβten deutschen Universitäten. Die Uni gliedert sich in Fachbereiche, die den Namen “Fakultät” haben. Eine Besonderheit der Uni zu Köln stellen die sogenannte “Institute an der Universität zu Köln” dar. Sie dienen der Verbindung von Forschung und Lehre mit der Praxis. Verschiedene Kliniken, die Zentralbibliothek, der Sportkomplex und die Filmwerkstatt stehen den Studenten zur Verfügung. Das Rechenzentrum der Uni dient zugleich als regionales Rechenzentrum für angeschlossene Hochschulen in Köln, Düsseldorf, Siegen, Wuppertal und Aaschen.

D. Die naturwissenschaftlichen Schulen der Rostower Universität sind weltbekannt. Es wurden und werden ständing hohe Leistungen in vielen Fachrichtungen der hohen Technologien vollbracht wie: in der Analyse und Synthese vieler organischen Verbindungen, im elektronischen und räumlihen Bau ihrer Molekularstruktur usw. Die Rostower Uni hat eine führende Funktion in solchen staatlichen Ausbildungsprojekten “Universitäten Russlands” wie “Integration der Universitäten Russlands im Weltsystem der Wissenschaft, Ausbildung und Kultur” und im Programm der entwicklung des Rostower Zentrums für Innovationstechnologien.

 

  A    

 





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